Neuigkeiten 2017

Hier erhalten Sie interessante Neuigkeiten aus Ihrer Ortsfeuerwehr Süd.

09.09.2017 - Siebzehn neue Einsatzkräfte für die Freiwilligen Feuerwehren in Delmenhorst

Am 09.09.2017 legten 17 Kameradinnen und Kameraden erfolgreich Ihre Truppmann 1 Prüfung ab. 
Dieser Lehrgang bestand aus Kräften der Ortsfeuerwehren Hasbergen, Stadt und Süd und ist für jedes Feuerwehrmitglied Pflicht, bevor er/sie das erste Mal an einem Einsatz teilnehmen darf. Der Lehrgang umfasst ca. 70 Ausbildungsstunden und besteht aus Theorie und Praxis. Dort lernen alle Teilnehmer/innen unter anderem den Aufbau eines Löschangriffs, den richtigen Umgang mit Leitern und weitere Verhaltensweisen während eines Einsatzes. Direkt nach der Prüfung bekamen alle Teilnehmer/innen Ihre Prüfungsergebnisse.
Auch wir können vier neue Einsatzkräfte in unseren Reihen beglückwünschen. 
Wir wünschen allen Teilnehmern allzeit Gut Wehr und kommt nach jedem Einsatz gesund wieder nach Hause.
Die Feuerwehr Delmenhorst - Süd bedankt sich bei allen Ausbildern der Kreisausbildung Delmenhorst für die gute und informative Ausbildung.

27.-28.07.2017 - Städtebereitschaft besteht Feuertaufe 

Die Städtebereitschaft der kreisfreien Städte: Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven konnten am 27-28.07.2017 ihre Einsatzbereitschaft eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Mit einer siebenstündigen Vorlaufzeit verlegte der Großverband mit Kräften aus Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven in die südöstlich von Hannover gelegene Stadt Hildesheim.

Vorangegangen war eine Lageinformation am Donnerstagmorgen, dass eine Anforderung der Feuerwehrbereitschaft mit einer Wahrscheinlichkeit zu 20% möglich sei. Gegen 19:45 Uhr wurde aus den zwanzig Prozent eine einhundertprozentige Tatsache. Der Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer löste den Alarm für die Feuerwehrbereitschaft nach der Anforderung über das Innenministerium und der zuständigen Polizeidirektion aus. Umgehend wurden die Stadtbrandmeister der jeweiligen kreisfreien Städte informiert.

Man einigte sich auf Bernhard Möller (Stadt Oldenburg) als Bereitschaftsführer. Walter Menßen (Stadt Wilhelmshaven) sollte die Bereitschaft in das Schadensgebiet führen. Als erste Eckpunkte war zu diesem Zeitpunkt der Einsatzraum Hildesheim, die Übernahme von Aufträgen ab Freitag 08:00 Uhr und eine ungefähre Einsatzdauer von 72 Stunden bekannt.

Umgehend wurden in Delmenhorst der diensthabende Einsatzleitdienst, der Fachdienstleiter Feuerwehr und die Ortsbrandmeister, sowie die Delmenhorster Führungskräfte der Feuerwehrbereitschaft alarmiert. Circa 45 Minuten nach der Alarmierung trafen sie diese Führungskräfte zu einer ersten Lagebesprechung in der Führungsstelle der Feuerwehr Delmenhorst.
Zeitgleich organisierten sich auch die Kräfte in den Städten Oldenburg und Wilhelmshaven.

Während dieser Besprechung wurde u.a. die Fachaufgabe der Feuerwehrbereitschaft (Brandbekämpfung, Hilfeleistungseinsätze oder Personal- und Hochwasserhilfe), der Personalansatz und ggf. benötigtes Sondergerät besprochen.

Anschließend folgte die Information der Feuerwehrkameraden/innen in den drei Ortsfeuerwehren. Nach dem die Fahrzeuge feststanden, wurden diese für den Einsatz vorbereitet. Das Sondermaterial (Tauchpumpen, Motorsägen, Stromerzeuger, u.ä.) auf die Fahrzeuge verlastet. Auch die Kameraden/innen packten noch ihre persönlichen Sachen zusammen, holten sich bei den Arbeitgebern frei und verabschiedeten sich von den Familien.
Schließlich galt es noch, das ein oder andere für den Einsatz vorzubereiten und ggf. noch ein paar Augenblicke zu ruhen.

Um drei Uhr am Freitagmorgen trafen sich die Kameraden/innen der verschiedenen Ortswehren aus Delmenhorst an der Feuerwache Rudolf-Königer-Straße, um im Anschluss zum Sammelpunkt "Weverstraße" an der Kaserne in Delmenhorst zu fahren.
Die Kräfte aus Wilhelmshaven waren zu diesem Zeitpunkt schon nach Oldenburg gefahren (hier war der Treffpunkt die Feuerwache in der Ibo-Koch-Straße, um dann im Anschluss gemeinsam nach Delmenhorst auf die Weverstraße zu fahren.

Hier konnten die Kameraden/innen der Feuerwehrbereitschaft schon auf die Erfahrungen aus der ersten gemeinsamen Übung aus 2016 schöpfen.

Um 03:30 Uhr setzten sich dann die 130 hochmotivierten Kameraden mit insgesamt 35 Fahrzeugen als geschlossener Verband in Bewegung, um die ca. 200 km zum Einsatzort zu bewältigen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60- 70 Km/h dauerte der gesamte Marsch fast 4 Stunden.

Eine 20 minütige Pause legte die Bereitschaft auf dem Rastplatz „Allertal“ ein.

Im Einsatzraum Hildesheim ging die Feuerwehrbereitschaft erst einmal auf dem Gelände eines Verkehrsübungsplatzes in Bereitstellung. Der voraus gefahrene Bereitschaftsführer Bernhard
 Möller hatte nun genauere Informationen über den Einsatz von der Technischen Einsatzleitung Hildesheim erhalten.

Die Lage hatte sich seit der Anforderung soweit entspannt, dass ein Einsatz der Bereitschaft in Hildesheim nicht mehr notwendig war. Dies ist auch bei "normalen" Feuerwehreinsätzen nicht unüblich, da sich die Einsatzsituationen auch in die gegensätzliche Richtung entwickeln hätte können.

So wurde die Feuerwehrbereitschaft dem Landkreis Hildesheim angeboten und sollte in der Gemeinde Giesen unterstützen. Auch hier kamen die Fähigkeiten der Bereitschaft nicht zum Einsatz, da die Einsatzlage sich auch hier weiter entspannte.

Schließlich bot man die Unterstützung im nahegelegenen Wolfenbüttel an, dort wurde zeitgleich der Katastrophenalarm ausgelöst. "Aber man wollte die Oldenburger Kräfte nicht weiter binden, deshalb hat man uns entlassen", so der Bereitschaftsführer Möller. Hier wäre ein Eingreifen erst am Samstag notwendig gewesen.

So machten sich die Kameraden/innen, nach einem gemeinsamen Frühstück (durch das Deutsche Rote Kreuz der Stadt Oldenburg), ein paar Stunden in Giesen, unverrichteter Dinge, wieder auf den Heimweg.

Gegen 14:00 Uhr trafen dann der Delmenhorster Zug an der Feuerwache Rudolf-Königer-Str. ein. Im Anschluss mussten die Fahrzeuge wieder entladen und einsatzbereit für die nächsten Einsätze in der Stadt Delmenhorst gemacht werden.

Eine weitere Alarmierung zu dieser Hochwasserlage könnte man zwar nicht ausschließen, aber angesichts des Rotationsprinzips sind die Chancen ziemlich gering, meint Möller.

Ein großer Dank geht an die Arbeitgeber und Familien, ohne die dieser schnelle Einsatz nicht möglich gewesen wäre.

20.05.2017 - Acht neue CSA-Träger für die Feuerwehr Delmenhorst - Süd

Am vergangenen Wochenende wurden acht neue Kameradinnen und Kameraden im Bereich Tragen von Chemikalienschutzanzügen weitergebildet.

Schritt für Schritt führten die Ausbilder die künftigen Träger von Chemikalienschutzanzügen (CSA) an den Umgang mit dem neuen Ausrüstungsteil heran. Nach einem theoretischen Teil, ging es an die praktische Handhabung gefolgt von Gewöhnungsübungen. Auch Notfallmaßnahmen wurden geschult. Eine realitätsnah dargestellte Einsatzübung forderte den „Neuen“ nochmal Ihr ganzes Wissen hinsichtlich Handhabung, Vorgehensweise und Einsatztaktik ab und verdeutlichte ein weiteres Mal die anstrengende Arbeit bei eingeschränktem Bewegungsablauf und Sichtfeld.

 

Zur Erklärung: CSA = Chemikalienschutzanzug wird von der Feuerwehr bei Chemieunfällen eingesetzt. Der Anzug besteht aus mehreren Lagen unterschiedlichster Kunstgewebestoffe. Dieser Schutzanzug ist resistent gegen viele chemische Stoffe, er ist Gas dicht und der Träger ist von der Umgebungsluft abgeschnitten. Das Arbeiten in dieser kleinen abgekapselten Welt ist sehr anstrengend und Schweißtreibend.

08.01.2017 - Neues HLF 20 im Dienst

Nach unzähligen Stunden in den vergangenen Wochen, konnte nun gestern das neue HLF 20 in den aktiven Dienst übernommen werden. Alle Kameraden und Kameradinnen packten gestern gemeinsam an um den Reibungslosen Wechsel durchzuführen. Zwischenzeitlich waren 18 Kameraden/innen am Feuerwehrhaus um letzte kleine Arbeiten zu verrichten.
Aber auch Abschied nehmen hieß es für die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Süd am gestrigen Samstag. Um 15 Uhr war es soweit und wir mussten unser treues HLF 16 an die Hauptwache in der Rudolf-Königer-Straße überführen.
Nach knapp 5 Jahren im Dienst der Feuerwehr Delmenhorst Süd stellten wir unser HLF 16 noch einmal in den Mittelpunkt. Die letzte Ausfahrt aus unserem Feuerwehrhaus könnt Ihr auf unserer Facebookseite (Feuerwehr Delmenhorst- Süd) im angehängten Video sehen.
Zum Abschluss stellen wir euch nochmal eine Bildergalerie zur Verfügung von der Ankunft bis zur Indienststellung des neuen HLF 20.