Dienstabendarchiv 2015

Hier erhalten Sie interessante Einblicke rund um unsere Dienstabende und Sonderdausbildungsveranstaltungen.

14.11.2015 Einsatzübung

Am 14.11.2015 führte die Ortsfeuerwehr Süd gemeinsam mit der Drehleiter der Ortsfeuerwehr Delmenhorst Stadt eine gemeinsame Einsatzübung durch.

Gemeldet wurde den Übungsteilnehmern das Einsatzstichwort "verdächtiger Rauch Y" (Menschenleben in Gefahr). Als die ersten Kräfte eintrafen wurde eine Explosion innerhalb der Halle angenommen und 5 Angestellte wurden noch vermisst.

Unter Atemschutz gingen die Trupps ins Gebäude und begannen mit verschiedenen Suchtechniken die Lackiererei zu durchsuchen.

Die Drehleiter hatte währenddessen die Aufgabe das Dach von ausßen zu kühlen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. 

Es dauerte auch nicht lange und die Trupps konnten die vermissten Personen auffinden und ins freie bringen.

Eine rundum gelungene Übung für alle beteiligten, welche auch noch den Vorteil hatte, dass die Angestelltren das Verhalten bei einem Unfall im Betrieb üben konnten. Für die Kameraden der Ortsfeuerwehr ergab sich die Chance das Gebäude besser kennenzulernen um sich so in einem eventuellen Ernstfall vor Ort leichter zu orientieren.

14.07.2014 Verdächtiger Rauch

Am 14.07.2014 führte die Ortsfeuerwehr Süd eine Einsatzübung mit dem Einsatzstichwort "verdächtiger Rauch" durch.

In einer Halle, in der Container und Nutzfahrzeuge stehen, ist es aufgrund von Schweißarbeiten zu einer massiven Rauchentwicklung gekommen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Brandrauch aus den Hallentoren und den Fenstern.

Durch eine umfangreiche Erkundung des Einsatzleiters konnte schnell festgestellt werden, dass sich in der betroffenen Halle noch mindestens 1 Person aufhalten muss.

Folgende Einsatzschwerpunkte wurden gebildet:

  • Menschenrettung
  • Aufbau einer leistungsfähigen Löschwasserversorgung
  • Lokalisierung des Brandherdes
  • Brand- und Rauchausbreitung auf noch nicht betroffene Bereiche verhindern
  • Aufbau und Inbetriebnahme einer Verletztensammelstelle

Die Ortsfeuerwehr Süd bedankt sich bei der ADG Delmenhorst für das zur Verfügung gestellte Übungsobjekt und beim Deutschen Roten Kreuz die wieder tatkräftig unterstützt haben.

07.07.2015 Verkehrsunfall eingeklemmte Person

Am Dienstag übten die Kameradinnen und Kameraden die Rettung von Personen aus einem PKW.
In der ersten Übung befand sich ein Dummy im Wageninneren. Dieser sollte eine Person mit Atmung, aber jedoch ohne Bewusstsein darstellen. Aufgrund dieses Zustandes wird eine sogenannte Crash Rettung (so schnell wie möglich raus) durchgeführt.
In der nächsten Übung befanden sich zwei Personen im Wagen. Beide Personen waren eingeklemmt, wiesen aber einen stabilen Kreislauf auf und wurden somit patientenorientiert gerettet.
Aufgaben für unsere Feuerwehrkameraden waren das Absichern der Einsatzstelle und des Fahrzeuges, die technische Rettung mit Hilfe von Hydraulischem Rettungsgerät und die Unterhaltung der technischen Einsatzleitung.
Die Versorgung der Insassen wurde durch die DRK Bereitschaft Delmenhorst, durch einen Notfallkrankentransportwagen übernommen.
Danke für die Unterstützung der Verletzten-Darsteller von der DRK Kreisbereitschaft Delmenhorst, die nun schon zum wiederholten Male bei einer Einsatzübung der FF Süd mitwirkten.

02.04.2015 Belastungsübung in der Atemschutzstrecke

Die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Süd, die als aktive Atemschutzgeräteträger im Einsatz- und Übungsdienst eingesetzt werden, mussten ihre jährliche Belastungsübung nach der FwDV 7 (Atemschutz) in einer zugelassenen Atemschutzübungsanlage absolvieren.

Seit einigen Jahren nutzt die Feuerwehr Delmenhorst hierfür die Atemschutzübungsanlage der Berufsfeuerwehr Bremen.

Diese befindet sich auf dem Gelände der Feuerwache 1.

Bei einem Brand entstehen starke Atemgifte die binnen kürzester Zeit schwere bis sogar tödliche Verletzungen herbeiführen können. Um dennoch so schnell und effektiv wie möglich eine Brandbekämpfung im Innenangriff durchführen zu können, ist die Feuerwehr mit Atemschutzgeräten ausgestattet. Aber ebenso bei Bränden im Freien kann das Anlegen des Atemschutzes unumgänglich sein.

Daher lieber einmal mehr die Maske und das Atemschutzgerät angelegt als einmal zu wenig. Atemschutzgeräte ermöglichen den Einsatzkräften eine umluftunabhängige Atemluftversorgung.

In der Pressluftflasche, bei Zweiflaschengeräte entsprechend zwei Flaschen, befinden sich 1.600 Liter Atemluft (kein Sauerstoff, wie immer in den Medien behauptet wird), welche für eine durchschnittliche Tragedauer von ca. 30 - 40 Minuten je nach Schwere der Arbeit ausreichend ist.

Über einen "Lungenautomaten" wird die Atemluft dosiert in die Atemschutzmaske geleitet, welche wiederum eng auf der Haut des Atemschutzgeräteträgers anliegt und somit keine Atemgifte von außen hindurch lässt.

Atemschutzgeräteträger kämpfen bei einem Brand an vorderster Front.

Das Tragen der schweren Atemschutzausrüstung - ca. 30 kg - erfordert viel Kraft und Ausdauer. Das Arbeiten unmittelbar am Feuer bei starker Hitze und starken Umgebungslärm, dazu gelegentlich nahezu vollständige Dunkelheit und Orientierungslosigkeit bei Nullsicht durch den Brandrauch erfordert ein ausdauerndes Nervenkostüm und bringt die Träger an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit.

 

Körperliche und geistige Fitness sind daher unabdingbar.

 

Bei der Belastungsübung - sie ist einmal jährlich zu wiederholen - ist eine vorgeschriebene Belastung von 80 Kilojoule (kJ) durch:

  • 30 x Hammerziehen
  • 20 m Endlosleiter steigen
  • Atemschutzübungsstrecke mit mehreren Hindernissen und teilweisen ab- und aufziehen des Atemschutzgerätes zu durchkriechen
  • div. Leitern (ca. 6m Höhe) steigen
  • 30 x Hammerziehen

 

zu erbringen und mit dem Luftvorrat eines Pressluftatmers von 1.600 Liter zu absolvieren.

Alle Teilnehmer der Ortsfeuerwehr Süd haben ihre Belastungsübung erfolgreich absolviert, und können somit auch weiterhin als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden.

24.02.2015 Digitalfunk

Am heutigen Dienstabend stand das Thema Digitalfunk auf dem Dienstplan.

In den letzten zwei Jahren wurde damit begonnen, innerhalb der Feuerwehr Delmenhorst den in die Jahre gekommenen Analogfunk auf den modernen Digitalfunk umzustellen. Seit 2014 wird der komplette Fahrzeugfunk und auch der Einsatzstellenfunk nur noch digital abgewickelt.

In der heutigen Digitalfunkschulung ging es darum, die theoretischen Grundlagen des Digitalfunks gemeinsam zu erarbeiten und kennzulernen.
Desweiteren haben wir uns gemeinsam mal die Frage gestellt:

 

"Was muss eine Feuerwehreinsatzkraft im Bereich Digitalfunk eigentlich wissen und können?"

 

Eine Feuerwehreinsatzkraft auf Truppmann-/Truppführerebene
muss / sollte wissen:

- wie wird ein Funkgerät ein- und ausgeschaltet
- wie wird die Lautstärke verändert
- wie wird eine Rufgruppe eingestellt
- wo sich die Sprechtaste befindet
- was die Displayangaben bedeuten
- wie man den Direktbetrieb ein- und ausschaltet
- wie Statusmeldungen versandt werden,
- wie der Repeater- / Gatewaybetrieb aktiviert wird
- was passiert, wenn die Notruftaste gedrückt wird
- was als Kurzwahl auf welchen Tasten hinterlegt ist
- wie man die Tastensperre aktiviert und deaktiviert
- Aufbau / Ablauf des Funkkonzeptes 2.0 der FW Delmenhorst

 

Anschließend haben wir den Umgang mit den digitalen Funkgeräten geübt.
In der praktischen Ausbildung lag der Schwerpunkt auf das Ausführen der oben genannten Tätigkeiten.
Um 21:50 Uhr konnte dann der Übungsabend mit nur einer leichten Verspätung beendet werden.

17.02.2015 Fahrzeug- und Gerätekunde

Am Dienstag stand das Thema "Fahrzeug- und Gerätekunde" auf unserem Dienstplan. Dabei wurde die Beladung der einzelnen Einsatzfahrzeuge (HLF, ELW und TLF) in kleinen Gruppen durchgesprochen.

10.02.2015 Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Süd

An unserem zweiten Dienstabend 2015 fand unsere 19. Jahreshauptversammlung statt.


Diese Versammlung ist ein wichtiger Punkt auf unserem Jahresdienstplan.

Denn hier werden die Kommandomitglieder und die Wehrführung gewählt, es werden wichtige Themen besprochen und beschlossen, und im Ausnahmefall auch über Auschlüsse aus der Ortswehr abgestimmt.

 

In diesem Jahr standen überwiegend erfreuliche Ereignisse auf unserer Tagesordnung.

 

Ortsbrandmeister Sven Schneider konnte zahlreiche Gäste aus der Führung der Feuerwehr Delmenhorst begrüßen sowie Herrn Thölstedt als Vertreter der Stadt Delmenhorst und als Vorsitzender des Fachauschusses für Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr. 

 

Der Tagesordnungspunkt Wahlen beinhaltete die Wahl eines Kassenführers, eines stellvertretenden Kassenführers, einens stellvertretenden Schriftführers, eines Festausschussmitgliedes, sowie eines Kassenprüfers. Alle Ämter müssen nach Ablauf von 3 Jahren entweder neu besetzt oder der bisherige Inhaber für weitere 3 Jahren im Amt bestätigt werden. Einzige Ausnahme ist das Amt des Kassenprüfers, das häufiger wechselt.

 

Im Jahr 2015 wurden gewählt:

 

Kassenführer:        M. Gierth

2. Kassenführer:    D. Spalka

2. Schriftführer:     T. Kolkwitz

Kassenprüfer:        P. Garmhausen

 

Alle gewählten Kameraden nahmen auf Befragen ihr Ehrenamt an.

Und werden uns tatkräftig im Ortskommando unterstützen.

 

Folgende Beförderungen wurden ausgesprochen:

  1. William Senge wird vom FMA zum FM befördert
  2. Tobias Frerichs wird vom FMA zum FM befördert
  3. Janik Stürenburg wird vom FM zum OFM befördert
  4. Dennis Spalka wird vom OFM zum HFM befördert
  5. Philipp Strodthoff wird vom OFM zum HFM befördert
  6. Patrick Garmhausen wird vom HFM zum 1.HFM befördert
  7. Marco Hippke wird vom LM zum OLM befördert
Jahresbericht der Ortsfeuerwehr Süd - Dienstjahr 2014 -
Jahresbericht 2014.doc
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