Dienstabendarchiv

Hier erhalten Sie interessante Einblicke rund um unsere Dienstabende und Sonderdausbildungsveranstaltungen aus dem Dienstjahr 2014.

21.10.2014 Einsatzübung

29.04.2014 Stationsausbildung

Im Rahmen des heutigen Übungsabends wurde eine Stationsausbildung durchgeführt.

Stationsausbildung bedeutet, dass die am Übungsdienst teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden aufgeteilt werden, und nacheinander verschiedene Ausbildungsstationen bei unterschiedlichen Ausbildern durchlaufen.

Themen der Ausbildungsstationen waren:

  • Maschinistenausbildung
  • Strahlrohrtraining
  • Knoten und Stiche
  • tragbare Leitern
  • das öffnen von Brandräumen
  • Rauchschutzvorhang

Im Anschluss daran, stand die Kameradschaftspflege im Mittelpunkt.

Bei einer Bratwurst haben wir den Abend gemütlich gemeinsam beendet.

06.04.2014 Gemeinsame Einsatzübung

Am 06.04.2014 haben die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehren Delmenhorst - Süd, Groß Ippener und die Ortsfeuerwehr Kirch- und Klosterseelte (Landkreis Oldenburg) eine gemeinsame Einsatzübung durchgeführt.

Als Übungsobjekt wurde wurde das Seniorenheim Hildegardstift der Caritas in Hespenriede (LKO) ausgewählt, da dieses sich im Grenzbereich der Löschbezirke der Ortsfeuerwehren Süd, Groß Ippener und Klosterseelte befindet.

Das Alarmierungsstichwort war für die teilnehmenden Ortsfeuerwehren identisch.

Die Grossleitstelle Oldenburg alarmierte die Einsatzkräfte nach der Hinterlegten AAO mit dem Einsatzstichwort: BMA Alarm Groß - Seniorenzentrum Hildegardstift.

Im Hildegardstift wohnen ca. 85 Personen. Zu diesen 85 Heimbewohnern kommt noch eine größere Anzahl von Mitarbeitern hinzu.

Die ersteintreffende Ortsfeuerwehr Groß Ippener fuhr zunächst die Brandmeldezentrale (BMZ) des Seniorenheims an. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich bei der Auslöseursache der Brandmeldeanlage diesmal wohl nicht um einen technischen Defekt handeln konnte.

Die Brandmeldeanlage meldete mehrere ausgelöste Rauch- und Wärmemelder im Dachgeschoss Süd und Nord.

Nach einer umfassenden Erkundung durch den Einsatzleiter der Ortsfeuerwehr Groß Ippener wurde festgestellt, dass die Treppenaufgänge zum Dachgeschoss bereits stark verraucht waren.

Aufgrund der Einsatzlage vor Ort wurde die Ortsfeuerwehr Kirch- und Klosterseelte sowie die Ortsfeuerwehr Delmenhorst Süd durch die Grossleitstelle Oldenburg zur Einsatzstelle beordert.

Mehrere Heimbewohner wurden dem Einsatzleiter der Feuerwehr als vermisst gemeldet, so dass dieser nach einer umfangreichen Erkundung folgende Einsatzschwerpunkte gebildet hat:

  • Menschenrettung 1. Obergeschoss (Dachboden)
  • Aufbau einer leistungsfähigen Löschwasserversorgung (Unterflurhydrant)
  • Lokalisierung des Brandherdes
  • Abschiebern der Erdgaszufuhr im Kellergeschoss
  • Brand- und Rauchausbreitung auf noch nicht betroffende Bereiche verhindern
  • Aufbau einer Einsatzleitung mit einem ELW 1 als Führungsmittel
  • Aufbau einer Verletztensammelstelle (med. Erstversorgung)

An der Einsatzübung waren insgesamt ca. 50 Einsatzkräfte mit folgenden Einsatzfahrzeugen beteiligt:

  • OF-Süd: HLF 03-48-1, TLF 03-21-1, ELW 1 03-11-1
  • OF-Groß Ippener: LF 8, TLF 16-24 Tr., MTF
  • OF-Kirch- und Klosterseelte: ELW 1, LF 16 TS, TLF 8-18

Die Ortsfeuerwehr Süd bedankt sich bei der Ortsfeuerwehr Groß Ippener für die Einladung zur gemeinsamen Einsatzübung. Auch ein großes Dankeschön an das Seniorenzentrum Hildegardstift für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten als Übungsobjekt.

Damit auch die Kameradschaftspflege an diesem Sonntagmittag nicht zu kurz kam, wurde nach der Einsatzübung auf dem Gelände des Seniorenheims gemeinschaftlich Mittag gegessen.

Insgesamt waren alle eingesetzten Einsatzkräfte mit dem Übunsverlauf zufrieden und stellten fest, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Ortsfeuerwehren an der Einsatzstelle sehr ruhig, kameradschaftlich und unkompliziert verlief.

Auch im nächsten Jahr werden die Nachbarortsfeuerwehren Groß Ippener und Delmenhorst Süd wieder eine gemeinsame Einsatzübung veranstalten und somit das gute kameradschaftliche Miteinander weiter stärken.

03.04.2014 Belastungsübung in der Atemschutzstrecke

Die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Süd, die als aktive Atemschutzgeräteträger im Einsatz- und Übungsdienst eingesetzt werden, mussten ihre jährliche Belastungsübung nach der FwDV 7 (Atemschutz) in einer zugelassenen Atemschutzübungsanlage absolvieren.

Seit einigen Jahren nutzt die Feuerwehr Delmenhorst hierfür die Atemschutzübungsanlage der Berufsfeuerwehr Bremen.

Diese befindet sich auf dem Gelände der Feuerwache 1.

Bei einem Brand entstehen starke Atemgifte die binnen kürzester Zeit schwere bis sogar tödliche Verletzungen herbeiführen können. Um dennoch so schnell und effektiv wie möglich eine Brandbekämpfung im Innenangriff durchführen zu können, ist die Feuerwehr mit Atemschutzgeräten ausgestattet. Aber ebenso bei Bränden im Freien kann das Anlegen des Atemschutzes unumgänglich sein.

Daher lieber einmal mehr die Maske und das Atemschutzgerät angelegt als einmal zu wenig. Atemschutzgeräte ermöglichen den Einsatzkräften eine umluftunabhängige Atemluftversorgung.

In der Pressluftflasche, bei Zweiflaschengeräte entsprechend zwei Flaschen, befinden sich 1.600 Liter Atemluft (kein Sauerstoff, wie immer in den Medien behauptet wird), welche für eine durchschnittliche Tragedauer von ca. 30 - 40 Minuten je nach Schwere der Arbeit ausreichend ist.

Über einen "Lungenautomaten" wird die Atemluft dosiert in die Atemschutzmaske geleitet, welche wiederum eng auf der Haut des Atemschutzgeräteträgers anliegt und somit keine Atemgifte von außen hindurch lässt.

Atemschutzgeräteträger kämpfen bei einem Brand an vorderster Front.

Das Tragen der schweren Atemschutzausrüstung - ca. 30 kg - erfordert viel Kraft und Ausdauer. Das Arbeiten unmittelbar am Feuer bei starker Hitze und starken Umgebungslärm, dazu gelegentlich nahezu vollständige Dunkelheit und Orientierungslosigkeit bei Nullsicht durch den Brandrauch erfordert ein ausdauerndes Nervenkostüm und bringt die Träger an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit.

 

Körperliche und geistige Fitness sind daher unabdingbar.

 

Bei der Belastungsübung - sie ist einmal jährlich zu wiederholen - ist eine vorgeschriebene Belastung von 80 Kilojoule (kJ) durch:

  • 30 x Hammerziehen
  • 20 m Endlosleiter steigen
  • Atemschutzübungsstrecke mit mehreren Hindernissen und teilweisen ab- und aufziehen des Atemschutzgerätes zu durchkriechen
  • div. Leitern (ca. 6m Höhe) steigen
  • 30 x Hammerziehen

 

zu erbringen und mit dem Luftvorrat eines Pressluftatmers von 1.600 Liter zu absolvieren.

Alle Teilnehmer der Ortsfeuerwehr Süd haben ihre Belastungsübung erfolgreich absolviert, und können somit auch weiterhin als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden.

18.03.2014 Stationsausbildung

Im Rahmen des heutigen Übungsabends wurde eine Stationsausbildung durchgeführt. Stationsausbildung bedeutet, dass die Gruppe aufgeteilt wird und nacheinander verschiedene Ausbildungsstationen bei unterschiedlichen Ausbildern durchläuft.

Folgende Stationen mussten die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Süd durchlaufen:

 

1. Ausbildungsstation:

Das Ausbildungsthema an der ersten Ausbildungsstation beschäftigte sich mit der vierteiligen Steckleiter.

Ausbildungsschwerpunkte waren hier:

  • Einsatzmöglichkeiten
  • Einsatzgrenzen
  • Einsatzen der vierteiligen Steckleiter nach der FwDV 10 (tragbare Leitern)

2. Ausbildungsstation:

Das Ausbildungsthema der zweiten Ausbildungsstation beschäftigte sich mit der dreiteiligen Schiebleiter.

Ausbildungsschwerpunkte waren hier ebenfalls:

  • Einsatzmöglichkeiten
  • Einsatzgrenzen
  • Einsatz der dreiteiligen Schiebleiter nach der FwDV 10 (tragbare Leitern)

3. Ausbildungsstation:

Das Ausbildungsthema der dritten und letzten Ausbildungsstation beschäftigte sich mit der FwDV 3 (Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz)

Ausbildungsschwerpunkte waren hier:

  • Sitz- und Antreteordnung
  • Aufgabenverteilung innerhalb einer Löschgruppe
  • Einsatz mit Bereitstellung
  • Einsatz ohne Bereitstellung
  • Herichten von Wasserentnahmestellen (Über- und Unterflurhydranten)
  • Gefahren der Einsatzstelle
  • Einsatztaktik

Am kommenden Übungsabend wird die Stationsausbildung nochmals wiederholt.

So wird sichergestelt, dass die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr
Süd das Erlente weiter festigen können.

25.02.2014 Digitalfunk

Am heutigen Dienstabend stand das Thema Digitalfunk auf dem Dienstplan.

 

Im letzten Jahr haben wir in Delmenhorst begonnen vom analogen Funk auf den Digitalfunk umzustellen. Seit Anfang 2014 wird der komplette Fahrzeugfunk nur noch digital abgewickelt. Die alten analogen Funkgeräte sind aber noch als Notreserve auf den Fahrzeugen verblieben. Ende 2014, Anfang 2015 wird dann auch der Einsatzstellenfunk nur noch digital abgewickelt.

 

In der heutigen Schulung ging es darum die theoretischen Grundlagen des Digitalfunks gemeinsam zu erarbeiten und kennzulernen. Anschließend haben wir den Umgang mit den digitalen Funkgeräten geübt.